Es geht doch: Paula auf freiem Fuß – jetzt alle Antifas freilassen!

Post von der Budapestsoligruppe-NRW:

Im Gerichtssaal war die gute Nachricht heute kein Thema: Paula konnte bereits letzten Donnerstag die Haftanstalt Wuppertal-Ronsdorf verlassen und ihre Liebsten wieder in die Arme schließen. Nur das Stühlerücken an den Bänken, an denen die Verteidiger*innen mit ihren Mandant*innen im Anti-Terror-Bunker der Oberlandesgerichts Düsseldorf sitzen – Paula hat ihren Platz mit Moritz getauscht – deutete daraufhin, was der Senat außerhalb der Hauptverhandlung beschlossen hatte: Paula wird ab sofort von der Haft verschont, muss sich nun zwei Mal die Woche bei der Polizei melden und weiterhin als Angeklagte am Strafprozess in Düsseldorf teilnehmen.

Im Januar 2025 hatte sich Paula mit den anderen fünf Beschuldigten, gegen die seit Januar am Oberlandesgericht Düsseldorf verhandelt wird, den Behörden gestellt. Seitdem sitzen die Antifschist*innen in Untersuchungshaft, Paula seit Januar in Wuppertal-Ronsdorf.

Es ist Zeit, dass auch ihre Mitageklagten endlich freikommen.

FREE THEM ALL – BRING MAJA BACK!

MAJA T. – Extracts from the Trial

Weitergeleitet von dunyacollective

Wir gehen erneut auf Filmtour durch Deutschland – diesmal in Richtung Westdeutschland. Am 27.06. starten wir in Jena, einen Tag vor dem Jahrestag der rechtswidrigen Auslieferung von Maja T. nach Ungarn. Bei der Veranstaltung in Hamburg wird es außerdem eine Live-Schalte geben.

Bitte teilt diesen Beitrag und macht kräftig Werbung für die Tour. Auf den Veranstaltungen wird es zudem die Comics „Im Nest der Schlangen“, der die Geschichte von Maja T. erzählt, sowie „Diese Nacht wird keine kurze sein“ zu kaufen geben. Beide Comics stammen von @zerocalcare .

Wir freuen uns auf die Tour und darauf, mit euch über den Fall von Maja T., den Budapest-Komplex und die aktuelle politische Situation in Ungarn nach dem Machtwechsel ins Gespräch zu kommen. Weitere Infos gibt es hier.

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Im Anschluss an den Film folgzt ein Gespräch mit der italienischen Regisseurin Marta Massa und dem ungarischen Journalisten Lázár Fazekas (Mérce) über den Film, das Verfahren und die aktuelle politische Situation in Ungarn nach dem Machtwechsel. Mitveranstalter sind das Budapest Solidarity Committee (BASC), Budapestsoligruppe NRW (BSG-NRW) sowie Family and Friends Hamburg.

„Maja T. – Extracts from the Trials“ begleitet die Entwicklung des Verfahrens vom Tag der Ehre“ 2025 bis zu den Verhandlungstagen im September 2025. Der Film zeigt Auszüge aus den Verhandlungen gegen Maja T. In Budapest sowie die internationale Solidaritätsbewegung.

Kundgebung an der JVA Ossendorf

Am 1.6. wollen wir uns gemeinsam an der JVA Ossendorf treffen und unserer Solidarität mit den dort Inhaftierten Ausdruck verleihen. In Deutschland, wie weltweit, wird Strafe und Freiheitsentzug noch immer als legitimes Mittel von Staat und Behörden betrachtet. Gefangen zu sein ist, unter allen Umständen, eine menschenunwürdige Bedingung. In vielen Fällen ist eine Gefängnisstrafe aber auch Ausdruck sozialer Ungerechtigkeit, sodass überproportional viele von Armut betroffene und rassifizierte Menschen inhaftiert werden.

In der JVA Ossendort ist auch die Antifaschistin Clara inhaftiert, Angeklagte im Budapest-Komplex. Mit einer Kundgebung vor Ort wollen wir Clara und allen weiteren Gefangenen Kraft geben. Wir kämpfen für eine Welt ohne Repression und ohne Strafe. Eine Welt in der Antifaschit*innen und auch sonst niemand Unterdrückung und Haft fürchten muss. Lasst uns dafür zusammenkommen und den Gefangenen zeigen, dass wir sie nicht vergessen!

Free all antifas! Abolish all prisons!

Unser Redebeitrag auf der „Free Zaid“ Demo

Liebe Freund*innen, liebe Genoss*innen und Antifaschist*innen
In Zeiten wie diesen in denen unsere Genoss*innen für ihren Antifaschismus in Haft sitzen, ist es umso ermutigender zu sehen, dass sie nicht allein sind! Wir zeigen uns gemeinsam solidarisch mit denen, die konsequenten Antifaschismus nicht nur abstrakt für nötig halten, sondern auch umsetzen.
Die Woche startete denkbar beschissen. Und doch war der vergangene Montag mit der Stellung unserer Genoss:innen und der Amtseinführung des Faschisten Trump und seinen Supportern gerade zu sinnbildich für die aktuellen gesellschaftlichen Zustände; Sein prominentester Berater zeigt den Hitlergruß und mischt sich nicht erst seit dem laufenden Bundestagswahlkampf in die deutsche Politik mit ein.
Es braucht aber auch keinen Donald Trump und keinen Elon Musk, um die politische Gesamtlage besorgt zu beobachten.
Faschismus kann Deutschland auch alleine und das nicht erst seit Montag. Seit Jahren kämpfen wir als Antifaschist:innen in Deutschland und ganz Europa gegen ein Wiedererstarken des Faschismus und dennoch schreitet die Bedrohung von Rechts weiter voran. 

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Free Zaid! Free All Antifas! Demo am Knast 22.1.24 19 Uhr

Am Montag, den 20.01.2025 haben sich einige der bisher nicht auffindbaren Beschuldigten aus dem Budapest-Komplex an verschiedenen Orten in Deutschland den Strafverfolgungsbehörden gestellt. Einer der Beschuldigten, Zaid, befindet sich aktuell in der JVA Köln-Ossendorf.

Für den Genossen besteht die akute Gefahr einer Auslieferung nach Ungarn und einer anschließenden Abschiebung nach Syrien, aufgrund seiner syrischen Staatsbürgerschaft.

Fast zwei Jahre lang haben ebendiese Behörden Zaid und die anderen Beschuldigten, ihre Angehörigen und Umfelder drangsaliert, ausspioniert und versucht in die Enge zu treiben. Mit medialen und behördlichen Öffentlichkeitsfahndungen, Hausdurchsuchungen, Observationen und Anquatschversuchen wurde die gesamte Bandbreite polizeilicher und justizieller Maßnahmen ausgeschöpft.

Ob die deutschen Behörden die Beschuldigten an die rechtsautoritäre Regierung Ungarns ausliefern werden, wie sie dies auch bei Maja getan haben, wissen wir nicht. Was wir aber wissen ist, dass das harte Vorgehen gegen antifaschistische Praxis ein Angriff auf uns alle ist!

Genau wie denen, die sich gegen diesen Schritt entschieden haben, gilt unsere volle Solidarität denjenigen Beschuldigten, die selbstbestimmt die Entscheidung getroffen haben, sich zu stellen.

Schließt euch deshalb unserem Aufruf an, verbreitet ihn und kommt alle am 22.01.25 um 19:00 Uhr zur Kundgebung vor der JVA Köln um laut zu sein und Zaid und den anderen Beschuldigten zu zeigen, dass wir solidarisch hinter ihnen stehen und an sie denken.

Wir fordern, dass unsere Genoss*innen nicht an das ungarische Regime ausgeliefert werden!

Wir fordern: Free Zaid und Free All Antifas!
Organisiert von: ABC Köln, IL Köln & Antifa AK