push it to the limit big

März 2015: Push it to the Limit!

Push it to the limit / Walk along the razor’s edge / but don’t look down, just keep your head/ and you’ll be finished

Wirft man einen Blick auf Diskurse, Kritiken und die Unterschiede in Theorie und Praxis könnte man meinen, linke Politik sei ein einziges Balancieren auf einer Rasierklinge. Bei den zahlreichen Widersprüchen und ineinander greifenden Strukturen dieser Gesellschaft ist das auch kein Wunder.

So gehen uns ständig Gelegenheiten durch die Finger, an denen sich verschiedene Perspektiven aufzeigen ließen und wir versäumen häufig die unterschiedlichen Blickwinkel mit einzubeziehen.

Die Terminballung im März nehmen wir daher zum Anlass verschiedene Projekte zusammen mit unseren Genoss*innen, auch über Deutschland hinaus, anzugehen.
Davon können wir uns zwar nicht Säcke voll Tauschwaren, einem Tiger als Haustier oder einen nagelneuen Friseursalon für unsere Bros und Sis erhoffen, uns aber mit zahlreichen neuen Perspektiven und Schülterschlüssen zwischen (pro)feministischen, antifaschistischen, antirassistischen und antiautoritären Genoss*innen aus Europa in das Bestreben stürzen, endlich damit anzufangen, dass die herrschenden Verhältnisse aufhören.

Push it to the limit: Im März feministisch, antikapitalistisch und antifaschistisch gegen das Schweinesystem!
8.3. Berlin / 18.3 Frankfurt / 28.3. Dortmund

 

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Aufruf zum Frauen*kampftag (8. März 2015)

Aufruf und Diskussionsstand des Antifa AK Köln:

There is an alternatve!

Patriarchat und Heteronormativität bilden ein Schweinesystem, dass es abzuschaffen gilt

Der Feminismus ist vorbei. Das sagen zumindest in Deutschland politische Akteure, Publizist*Innen und gesellschaftliche Randgruppen wie Spiegel Online Kommentatoren. Dies steht im Widerspruch zu den zahlreichen feministischen und antisexistischen Kämpfen in Europa, und denen, die im Rahmen von Befreiungsbewegungen wie in der Türkei, Ägypten oder Tunesien geführt werden.

So gibt es doch zahllose Aspekte, die diese Gesellschaft gerade aus feministischer Perspektive zum Schweinesystem machen.
Diese Kämpfe, wie auch die Strukturen gegen die sie sich richten sind nur nicht immer für alle sichtbar, und nicht alle besitzen die Empathie oder Bereitschaft diese zu sehen. Es gibt auch Kräfte, die solche Kämpfe aktiv behindern und feministischer Theorie und Praxis feindselig gegenüber stehen. Eine solche Haltung gilt es von linksradikaler Seite als reaktionär und antifeministisch zu kritisieren und zurückzudrängen. Weiterlesen

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M18: Alle zur EZB-Eröffnung! Face the Players, Fight the Game!

Wer kennt ihn nicht, den alten Spruch: Wir sind nicht eingeladen, kommen aber trotzdem.

Um welche Party geht es diesmal?
Um die abgespeckte Eröffnungszeremonie des neuen Hauptsitzes der Europäischen Zentralbank (EZB) im Frankfurter Stadtteil Ostend am 18. März. Abgespeckt deshalb, weil die zunächst groß erwartete Prominenz des (deutsch-)europäischen Spardiktates – Mutti, Juncker, Draghi usw. usf. – nun doch nicht kommen, sondern nur der olle Frankfurter Bürgermeister und 18 andere mittelwichtige Hansel.

M18 Banner GIF Aber: das interessiert uns nicht. Nach wie vor bleibt dieser Termin Pflicht, denn die festliche Einweihung einer für die desaströse Austerity Politik in Europa zuständige Troika-Institution ist in diesen Tagen ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die unter jener Politik leiden, obdachlos werden, verhungern, an Grippe sterben müssen oder in den Selbstmord getrieben werden. Am 18. März wird ein Zynismus betrieben, der seinesgleichen sucht. Mit der EZB-Eröffnung inszeniert sich das Schweinesystem immer noch als unangreifbar, alternativlos und sympathisch. Wenn sie auf die Normalisierung der Krisenverwaltung anstoßen, sollten wir ihnen zeigen, dass unsere Krise noch lange nicht zu Ende ist und ihre erst begonnen hat. Gegen die vermeintliche Alternativlosigkeit der neoliberalen Tristesse wie gegen ihre autoritäre Formierung im Namen von Kultur und Religion stellen wir unsere Solidarität mit den emanzipatorischen Kämpfen Europas und darüber hinaus.

Denn: Eine andere, eine solidarische Welt ist möglich – aber sie kann nur auf den Trümmern der alten Ordnung errichtet werden. Fangen wir mit dem Abriss an.

Gemeinsam mit unseren europäischen Genoss*innen gegen die EZB-Eröffnung am 18. März nach Frankfurt!

Busse aus Köln

tickets bus köln blockupy 18.03Die Bustickets (Hin- und Rückfahrt) kosten 15€, ermäßigt 10€. Wann und wo es los geht erfahrt ihr an den Vorverkaufsstellen oder auf Nachfrage bei uns!

Hier gibt es die Bus-Tickets:

  • Qlosterstüffje, Venloer Str. 122
  • SSK, Salierring 37
  • Café Fatsch, Josephskirchstr. 25
  • Linkspartei-Büro, Severinswall 37

Termine in Köln

  • Samstag, 28.02.15, 18 Uhr, Alte Feuerwache: Offene Assamblea gegen die Einweihung der EZB.
  • Weitere Termine werden kurzfristig angekündigt, es ist noch einiges in der Pipeline z.b. an der Uni…

(Mobi-)Veranstaltungen in NRW und Umgebung

  • Wir werden in verschiedenen Städten bei Info-Veranstaltungen referieren und erzählen warum sich antikapitalistischer Protest ausgerechnet gegen die EZB richtet und was an Protestaktionen für den 18. März in Frankfurt geplant ist. Bisher sind Veranstaltungen in Bonn, Trier und Dortmund geplant…

Up to date bleiben

Haltet euch auf dem laufenden über die verschiedenen Bündnisse und Mobilisierungsplattformen:

Aufrufe

Videos:

M18 Video von …umsGanze!, Wir haben die Züge schön, Destroika, 18nulldrei

M18: The Trailer…

»Willkommen im Wahnsinn: Was für eine Welt von der man sagen kann, dass sie verrückt ist, ohne eine andere zu kennen…«

Mobilisierungsfilm von …ums Ganze! und Beyond Europe für die Proteste gegen die am 18. März stattfindende Eröffnungsfeier der neuen Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main.

english version soon…

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Warum wir am 18. März in Frankfurt auf die Straße gehen

Aufruf des kommunistischen »…ums Ganze!«-Bündnisses gegen die Eröffnung des EZB-Neubaus in Frankfurt am 18. März 2015

Mit dem Aufhören anfangen

Warum wir am 18. März in Frankfurt auf die Straße gehen

 

Plakat_DinA2_347_Klein

Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.
Dylan Thomas

Die Aussichten stehen so schlecht nicht, dass das Jahrhundert wie Mad Max endet: Beleidigte, aber bewaffnete Männerhorden mit Ray-Ban-Sonnenbrillen rasen auf Geländejeeps durch Steppenlandschaften und schießen alles über den Haufen, was ihnen über den Weg läuft. Im Hintergrund brennen die Städte. Weiterlesen