Was passiert in Sachsen-Anhalt?

Genoss*innen erzählen:
Was ist Sachsen-Anhalt eigentlich?
Und was passiert dort gerade im Angesicht von AfD Mehrheiten und rechter Mobilisierung?
Wie kann es für eine radikale Linke weitergehen?

Durch die anstehenden Wahlen in aller Munde,
entwickelt sich ein medial abstraktes Droh-Szenario einer möglichen AfD-Regierung.
Eine solche wird ganz reale Konsequenzen für Lebensrealitäten vor Ort haben. Sachsen-Anhalt steht vor einer gesellschaftlichen Tendenz, die
– egal wie die Wahl ausgeht – nicht einfach
verschwindet: Sozialabbau, der Ausbau des
Repressionsapparates, Abschiebungen, Anti-feminismus und eine Kulturpolitik von rechts.

Eine AfD-Regierung wird diese Zuspitzung verstärken und damit eine besondere Gefahr darstellen: Inanspruchnahme staatlicher Machtmittel, umfassende Angriffe und Repressionen auf emanzipatorische Strukturen und Projekte.
Der Vortrag soll über Ängste, Verzweiflung und Wut reden, aber auch, warum uns gar nichts anderes übrig bleibt, als trotzdem weiterzumachen.

Wann? 13.08.26 18 Uhr

Wo? AZ Köln

Neben dem Vortrag als Input möchten wir auch mobilisieren.

Kommt am Vorabend der Landtagswahl am 05.09.2026 zur Demonstration
„ANTIFA BLEIBEN“ nach Halle (Saale).
Um gemeinsam mit den Genoss*innen vor Ort
eine linksradikale Perspektive auf die Straße zu tragen!

Antifaschismus verteidigen! – Nanuk spricht über Repression und Haftbedingungen

Veranstaltung der Budapestsoligruppe-NRW:

Das repressivste Mittel des Staates gegen politische Aktivist*innen ist der Knast.

Repressionen waren schon immer ein sinvolles Mittel eines autoritären Staates, um Aktivismus zu bekämpfen. Die wohl repressivste Form ist der Freiheitsentzug. Obwohl viele Tausende Menschen in deutschen Knästen eingesperrt sind, dringen Knastalltag, Zwangsarbeit und die dort herrschende Willkaum kaum aus den Mauern nach außen.

Nanuk, der im Verfahren des zweiten Antifa Ost Verfahrens, 554 Tage in Untersuchungshaft saß und Ende April frei kam, wird über seine Erfahrungen in deutschen Knästen sprechen.

Wann? 24.08.26 19 Uhr

Wo? Naturfreundehaus Kalk

Wir freuen uns auf euch!

Alles muss man selber machen! Gespräch mit Christopher Wimmer

Die Welt brennt! Krieg und Militarisierung nehmen Einfluss auf unser Leben. Den Krieg der USA gegen den Iran bezahlen wir an der Tanksäule. Unsere Kinder müssen in Zukunft bei der Bundeswehr nachfragen, ob es OK ist, dass sie für ein Jahr „Work and Travel“ nach Australien reisen. Als wäre das alles nicht schon beschissen genug: Wird die Luft für emanzipatorische Bewegungen immer dünner. Die Selbstverwaltung in Rojava wird massiver denn je bedroht, und in Deutschland werden drakonische Gefängnisstrafen für Antifas gefordert. Das zeigt auf: Auf Staat und Kapital können wir uns nicht verlassen!
Es ist Zeit, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Denn: „Alles muss man selber machen.“ Von den Straßen Paris 1871 bis hin nach Rojava ist die Geschichte voll von Menschen, die nicht nur gesagt haben: „Es reicht!“, sondern angefangen haben, selbstorganisierte Räte von unten aufzubauen und das Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Wie kann man ein Leben ohne Staat aufbauen? Wie entstehen Rätebewegungen? Was können wir aus der Geschichte der Räte lernen?
Das versuchen wir im Gespräch mit @Christopher Wimmer herauszufinden.
Der AK Antifa und iL Köln
Wann? Um 19 Uhr
Wo? In der Alten Feuerwache
Sehen wir uns dort?
(Christopher Wimmer geht in seinem neuen Buch „Alles muss man selber machen“ der Geschichte der Rätebewegung nach. Überall entstanden im Zuge sozialer Konflikte und Aufstände Räte: selbstorganisierte Zusammenschlüsse in allen gesellschaftlichen Bereichen, die nicht nur protestieren, sondern beginnen, das gesamte Leben neu zu gestalten. Dieses Buch bringt Geschichte zum Sprechen: mit Geschichten von Mut, Hoffnung, aber auch Niederlagen. Es fragt, was wir von den Rätebewegungen vergangener und heutiger Tage lernen können.)

MAJA T. – Extracts from the Trial

Weitergeleitet von dunyacollective

Wir gehen erneut auf Filmtour durch Deutschland – diesmal in Richtung Westdeutschland. Am 27.06. starten wir in Jena, einen Tag vor dem Jahrestag der rechtswidrigen Auslieferung von Maja T. nach Ungarn. Bei der Veranstaltung in Hamburg wird es außerdem eine Live-Schalte geben.

Bitte teilt diesen Beitrag und macht kräftig Werbung für die Tour. Auf den Veranstaltungen wird es zudem die Comics „Im Nest der Schlangen“, der die Geschichte von Maja T. erzählt, sowie „Diese Nacht wird keine kurze sein“ zu kaufen geben. Beide Comics stammen von @zerocalcare .

Wir freuen uns auf die Tour und darauf, mit euch über den Fall von Maja T., den Budapest-Komplex und die aktuelle politische Situation in Ungarn nach dem Machtwechsel ins Gespräch zu kommen. Weitere Infos gibt es hier.

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Im Anschluss an den Film folgzt ein Gespräch mit der italienischen Regisseurin Marta Massa und dem ungarischen Journalisten Lázár Fazekas (Mérce) über den Film, das Verfahren und die aktuelle politische Situation in Ungarn nach dem Machtwechsel. Mitveranstalter sind das Budapest Solidarity Committee (BASC), Budapestsoligruppe NRW (BSG-NRW) sowie Family and Friends Hamburg.

„Maja T. – Extracts from the Trials“ begleitet die Entwicklung des Verfahrens vom Tag der Ehre“ 2025 bis zu den Verhandlungstagen im September 2025. Der Film zeigt Auszüge aus den Verhandlungen gegen Maja T. In Budapest sowie die internationale Solidaritätsbewegung.

Kundgebung an der JVA Ossendorf

Am 1.6. wollen wir uns gemeinsam an der JVA Ossendorf treffen und unserer Solidarität mit den dort Inhaftierten Ausdruck verleihen. In Deutschland, wie weltweit, wird Strafe und Freiheitsentzug noch immer als legitimes Mittel von Staat und Behörden betrachtet. Gefangen zu sein ist, unter allen Umständen, eine menschenunwürdige Bedingung. In vielen Fällen ist eine Gefängnisstrafe aber auch Ausdruck sozialer Ungerechtigkeit, sodass überproportional viele von Armut betroffene und rassifizierte Menschen inhaftiert werden.

In der JVA Ossendort ist auch die Antifaschistin Clara inhaftiert, Angeklagte im Budapest-Komplex. Mit einer Kundgebung vor Ort wollen wir Clara und allen weiteren Gefangenen Kraft geben. Wir kämpfen für eine Welt ohne Repression und ohne Strafe. Eine Welt in der Antifaschit*innen und auch sonst niemand Unterdrückung und Haft fürchten muss. Lasst uns dafür zusammenkommen und den Gefangenen zeigen, dass wir sie nicht vergessen!

Free all antifas! Abolish all prisons!