Gemeinschaftlicher Widerstand! Solidarität mit den G20 Protesten

Plakat der Demo "Gemeinschaftlicher Widerstand!" am 28.11. in Köln HeumarktIm Zuge der Anklagen gegen bundesweit über 80 Demonstrant*innen, die im Sommer 2017 gegen den Gipfel auf der Straße waren, werden als Erstes die fünf jüngsten Aktivist*innen vor das Hamburger Landgericht gezerrt. Das sogenannte „Rondenbarg“-Verfahren beginnt am 3. Dezember und wird sich über mehrere Monate bis hin zu Jahren ziehen. Bei den Protesten gegen den Gipfel der G20-Staaten waren wir genauso wie heute gegen Ausbeutung, Unterdrückung, Umweltzerstörung, Kapitalismus und Krieg und für eine solidarische Gesellschaft auf der Straße. Denn die Probleme sind dieselben geblieben. Der Staat reagiert zunehmend aggressiver auf die linke Bewegung, während gleichzeitig der Rechtsruck weiter voranschreitet und es immer häufiger zu faschistischen Anschlägen kommt.
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17.6. Antirep-Café zu Blockupy 2013

Antirep-Café von EA Köln, Rote Hilfe Köln und den Kölner Demosanis.

Mo, 17.06.,19.00 Uhr

Ort: LC 36 Ludolf-Camphausen 36, 50672 Köln (Nähe Bahnhof West)

Die Blockupy – Krisenproteste vom 31.05. – 01.06. in Frankfurt wurden massiv von der Polizei angegriffen. Der Höhepunkt der Repression war das faktische Verbot der Abschlussdemonstration durch die Einkessselung von 1000 Aktivist_innen. Dabei setzte sich die Polizei nicht nur über ein Urteil des Verwaltungsgerichtes hinweg, sondern prügelte auch mehrfach auf die Demoteilnehmer_innen ein. Was bis weit ins bürgerliche Lager für Empörung sorgte, hat für linke Politik und Strukturen konkrete Folgen. Darüber wollen wir mit euch diskutieren und über unsere Antirepressionsarbeit informieren.

Danach wird Musik aufgelegt und es gibt einen Soli-Tresen!

Parallel bieten EA und RH von 19.00 – 20:30 Uhr Einzelberatungen für von Repression betroffene Genoss_innen an.

17.1. Prozess & Action // Das wird man noch sagen dürfen: Nieder mit der islamischen Republik Iran!

Prozess wegen Blockade des iranischen Konsulats vor einem Jahr: 17.01., 9h Amtsgericht Frankfurt danach Kundgebung gegen die deutschen Irangeschäfte vor der IHK.

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Nachtrag: die angeklagte Genossin zu Geldstrafe veruteilt. Bericht zum Prozess gibt’s hier

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Aufruf der Antifa Teheran:

Vor knapp einem Jahr blockierten ca. 70 Antifaschist_innen den Eingang des Generalkonsulats der „Islamischen Republik Iran“, um gegen die Niederschlagung der Freiheitsbewegung zu protestieren. Die polizeiliche Räumung der Blockade zog einige Ermittlungsverfahren nach sich, von denen eins nun in einem Gerichtsverfahren mündet.

Nicht gegen den Konsul – etwa wegen Mittäterschaft beim Mord an Gefangenen und Demonstrant_innen oder wegen Finanzierung diverser islamistischer Terrorgruppen weltweit ; auch nicht gegen den Fahrer jenes PKWs, der versuchte in die blockierende Menschenmenge vor dem Konsulat hineinzufahren – sondern gegen eine Aktivistin. Weiterlesen