Warum wir am 18. März in Frankfurt auf die Straße gehen

Aufruf des kommunistischen »…ums Ganze!«-Bündnisses gegen die Eröffnung des EZB-Neubaus in Frankfurt am 18. März 2015

Mit dem Aufhören anfangen

Warum wir am 18. März in Frankfurt auf die Straße gehen

 

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Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.
Dylan Thomas

Die Aussichten stehen so schlecht nicht, dass das Jahrhundert wie Mad Max endet: Beleidigte, aber bewaffnete Männerhorden mit Ray-Ban-Sonnenbrillen rasen auf Geländejeeps durch Steppenlandschaften und schießen alles über den Haufen, was ihnen über den Weg läuft. Im Hintergrund brennen die Städte. Weiterlesen

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Last call: Blockupy Frankfurt 2013

Im Mai 2012 brachten die Blockupy Aktionstage in Frankfurt am Main mehrere zehntausend Menschen gegen die Troika Politik auf die Strasse. Begeitet wurde dies von einem behördlichen Verbotswahn und einem, von der Polizei durchgesetzten, Ausnahmezustand.

Dieses Jahr finden die Blockupy Aktionstage vom 30.Mai bis zum 1.Juni statt wir sind im Rahmen der …umsGanze! Kampagne „Rebel with a cause“ sind wir mit dabei. Während dieser drei Tage wird in Frankfurt einiges geboten.

Los geht es am 30.Mai mit einem antikapitalistischen Camp. Im Rahmen dessen plant „…ums Ganze!“ ein Veranstaltungsprogramm mit Workshops und Diskussionen und einem Theaterstück.

Am 31. Mai wird dann vormittags zuerst die Europäische Zentralbank blockiert und nachmittags geht es bei „Blockupy Deportation Airport!“ darum, auf den Abschiebeflughafen Frankfurt aufmerksam zu machen und dort die Abschiebepolitik zur Krisenpolitik ins Verhältnis zu setzen. Samstag findet Blockupy 2013 dann mit einer internationalen Demonstration durch Frankfurt seinen Abschluß.

In NRW hat sich ein Bündnis zusammengefunden, welches gemeinsam nach Frankfurt mobilisiert und bereits im Vorfeld regional, mit einer Warmup-Demo in Köln und dezentral in Aktion getreten ist. Mit der Demo wurde auf Akteure der Krisenpolitik hingewiesen und deren systemischen Zusammenhang aufgezeigt. Weiterlesen

23.11. FFM: In Ruhe dinnern ist nicht mehr! Solidarität gegen Standortkonkurrenz und Spardiktat – weltweit

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Wir unterstützen den Aufruf von Gruppen und Aktiven aus  Krisenbündnis Frankfurt, NoTroika Rhein-Main und Netzwerk Wem gehört die Stadt zur Demo gegen die Abschlussgala der European Finance Week 2012 in der Alten Oper in Frankfurt am Main.

Am 23. November kommen die Teilnehmenden der diesjährigen European Finance Week (EFW) in der Alten Oper zu ihrer Abschlussgala mit schickem Dinner zusammen. Die Oper selbst „bewirbt“ dieses Event mit den Worten: „Zutritt nur mit Einladung. Treffpunkt führender Vertreter des nationalen und internationalen Finanzwesens sowie aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.“ Die Hauptrede an diesem Tag wird „Supersparkommissar“ (FR) Wolfgang Schäuble halten.

Wofür die nationalen wie internationalen Vertreter_innen stehen, wird seit Ausbruch „der Krise“ deutlicher denn je: Sie stehen für die Nutzung der Krise zur weiteren Verschärfung der Ausbeutungsverhältnisse: Ob durch die Ausweitung von Niedriglöhnen und Leiharbeit, Kürzung bei Bildung und Rente und weitere soziale Einschnitte in Deutschland oder durch die tiefgreifende soziale Verelendung wie in Griechenland und Spanien: Hier wie dort kostet die Umsetzung der „Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit“ diejenigen am meisten, auf deren Rücken die Standortkonkurrenz sowieso schon ausgetragen wird; nämlich Lohnabhängige, Migrant_innen, Erwerbslose, Rentner_innen… Diese Entwicklungen schlagen sich stets auch lokal nieder, wofür der Finanzplatz Frankfurt ein deutliches Beispiel bietet: Schicke (Eigentums-)Wohnungen statt bezahlbarem Wohnraum ist hier das Motto. Weiterlesen