Flucht Abschottung Perspektiven

Veranstaltungsreihe im Januar 2016

Die Gründe, die Menschen flüchten lassen, sind vielfältig. Oftmals sind es Kriege, Verfolgung und Armut. Spätestens seit dem tausendfachen Sterben von Geflüchteten auf den Routen lässt sich das Leid auch in den westeuropäischen Staaten, die für viele Menschen Ziel ihrer Flucht sind, nicht mehr ignorieren. Doch auch hier sind sie vor Verfolgung nicht sicher, denn oft schlägt ihnen rassistischer Hass entgegen.
Um mit den geflüchteten Menschen wirklich solidarisch zu sein, reicht jedoch nicht nur eine unmittelbare Versorgung ihrer direkten Bedürfnisse aus. Es muss auch die Frage gestellt werden, wo die systemischen Ursachen, die die Gründe für Flucht hervorbringen, liegen. Wir sagen: Solidarität muss politische Forderungen und Konsequenzen entwickeln.

Termine

21.11. Remagen: Nicht nur Brücken stürzen ein, auch Mythen müssen fallen!

Am 21. November 2015 wollen zum mittlerweile siebten Mal in Folge Neonazis aus ganz Deutsch­land in Remagen aufmarschieren.

Die Neo-Naziszene nutzt bekanntlich jede Gelgenheit ihren simplizistischen Opferkult zu zelebrieren. In Remagen versuchen sie dies durch die geschichtsrevisionistische Umdeutung der durch Hollywood bekannten militärische Niederlage aus „Die Brücke von Remagen“.

Auch in diesem Jahr formiert sich antifaschistischer Protest dagegen. Die Kampgane NS-Verherrlichung stoppen setzt alles daran, diesen Aumarsch nicht unkommentiert zu lassen.

Wir unterstützen den Aufruf nach Remagen zu fahren und begleiten eine gemeinsame Anreise aus Köln. Treffpunkt:
Samstag, 21.11.2015, 10:00 Uhr, Vorplatz Köln HBF.

Für alle weiteren Informationen zum Tag selber legen wir euch unsere Mobilisierungsveranstaltung am Montag, 16.11.2015, ab 18:30 Uhr im AZ Köln ans Herz. Die Genoss*innen der Antifa Koblenz werden euch dort über vergangenene Aktivitäten und sowie den aktuellen Stand der Dinge berichten, sowie Ranúm für letzte Absprachen bieten.

Destroy the myth of Remagen – Wird aber auch Zeit!

26.9 Dortmund: Solidarität mit ALLEN Geflüchteten

Flyer_26092015_webDiesen Samstag findet eine antirassistische Demonstration unter dem Motto „Solidarität mit ALLEN Geflüchteten“ in Dortmund statt. Nach den letzten Monaten voller rassistischer Übergriffe, ob in Freital, Heidenau oder jüngst in Dortmund, wollen wir gemeinsam mit euch mit dem Zug nach Dortmund fahren, um uns den rassistischen Zuständen in der BRD entgegenzustellen!

Für uns sind die genannten Gewaltexzesse nur die Spitze des Eisbergs. Klar ist, dass die momentane „Flüchtlingskrise“ nur ein Produkt der deutsch-europäischen Abschottungspolitik und des Grenzregimes ist. Ob in der Debatte um ein Einwanderungsgesetz, welches Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen auf ihre Verwertbarkeit reduziert, oder der Forderung der CSU nach mehr Zäunen an den EU Außengrenzen – all dies ist Nährboden für rassistische Hetze und Gewalt.

Also, was tun wenn’s brennt? Mit dem rassistischen Normalzustand brechen!

Zugtreffpunkt Köln: 13.25 Bahnhofsvorplatz

Infos zur Demo bei Refugees Welcome Dortmund

Mobi-Tour: „HoGeSa als militanter Ausdruck deutscher Zustände“

flyer münchen vaIn den kommenden Wochen sind wir irgendwo zwischen Hamburg und München unterwegs.

Im Vorfeld der antirassistischen und antifaschistischen Aktionen gegen die Neuauflage von „HoGeSa“ in Köln wollen wir mit euch über deutsch-europäische Zustände, Rassismus und linksradikale Antworten ins Gespräch kommen.

Natürlich gibt es bei den Veranstaltungen den aktuellen Stand und Infos zu den Aktionstagen gegen Rassismus und „HoGeSa“ am 24. und 25. Oktober in Köln. Last but noch least erhaltet ihr auch Sticker, Plakate und Aufrufe zum verteilen, kleben und lesen.

Termine

Aufruf gegen die Neuauflage von „HoGeSa“ in Köln im Oktober 2015

Was tun wenns brennt Plakat

Plakat (gibts bald auch gedruckt)

Zwischen Januar und August 2015 wurde nahezu täglich in der BRD ein Anschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt. „Pegida“ und „HoGeSa“ haben den Grundstein für die größte Welle rassistischer Gewalt seit der „Wiedervereinigung“ gelegt. Ende Oktober 2015 will HoGeSa zurück nach Köln kommen. Kommt nach Köln und verhindert den Aufmarsch. Die Verteidigung gegen den rechten Mob bedeutet den Angriff auf die Verhältnisse!

 

Was tun wenn’s brennt?!
Mit dem rassistischen Normalzustand brechen

Aufruf des Antifa AK Köln gegen die Neuauflage von „HoGeSa“ in Köln im Oktober 2015

Unterstützer_innen

Zwischen Januar und August 2015 wurde nahezu täglich in der Bundesrepublik Deutschland ein Anschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt. Dieser Satz steht für sich allein. Es muss kein Aufruf mehr folgen, um zu handeln. Dieser Fakt ist eine Illustration der absoluten Notwendigkeit, die Zustände, die ihn hervorbringen, aufzuheben.
Die Bürgerkriege des Nahen Osten erzeugen Fluchtbewegungen, die Tausende das Leben kosten. Sie gehen auch auf geo-strategische Interventionen europäischer Staaten zurück. Continue reading