Die von Antifaschist_innen für den 4.4. in Stolberg angemeldete Kundgebung mit anschließender Demonstration wurde faktisch verboten. Dadurch, dass die Fressbuden und PR-Aktionen des Stolberger „Bündnis gegen Radikalismus“ die gesamte Innenstadt blockieren und die aktuelle Naziroute unangetastet bleibt, wurde es den Antifaschist_innen unmöglich gemacht, weder zeitlich noch örtlich, nicht mal annähernd auch nur in Hörweite an den rechten Aufmarsch zu gelangen. Das symbolträchtige Mühlener Viertel wurde somit, von einem Konglomerat aus Zivilgesellschaft und örtlicher Polizei, vom antifaschistischen Prostest ausgeschlossen.
Wir lassen uns davon aber nicht in unserer Absicht beirren, sich den Nazis frontal in den Weg zu stellen. Public Relations der Stadt Stolberg und Wahlkampf der Stadtratsfraktionen stellen für uns keinen angebrachten Widerstand für einen der größten bundesweiten Naziaufmärsche dar. Deshalb gilt es den Tag von Anfang an kämpferisch zu beginnen um dem Aufmarsch ernsthaft was entgegenzusetzen,
denn Antifaschismus heißt nicht Waffeln essen.
(WICHTIG TREFFPUNKT NICHT VERPASSEN!!!! – INFOS dort vor Ort)
Treffpunkte:Köln 10.00h Hbf
Aachen 10.30h Hbf
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Rückblicke: Raven fürs AZ / Caritas nur assozial / Ausländerbehörde abschaffen!
PS: In Berlin findet ab Dienstag übrigens die ersten Infoveranstltungen zum 8./9. Mai Event mit uns statt. Hier ein Link zur Veranstaltung.

Am 9.Mai 2009 – zum Europatag – will die rechtspopulistische Partei “Pro Köln” ihren im September gescheiterten „Anti-Islam-Kongress“ wiederholen. Nach dem Desaster geben sich dabei die „Haiders vom Rhein“ kämpferisch, unter dem Motto: „Wir sind das Volk!“ sollen über zweitausend Rechtspopulist_innen gegen „Islamisierung und Überfremdung des christlichen Abendlandes“ nach Köln kommen. Gegen diesen Event mobilisieren eine ganze Reihe von linken & zivilgesellschaftlichen Playern. Jedoch geht es dieser „kölschen Volksfront“ nur um die Rettung von Demokratie & bessere Nation.
Am 28. März finden in Frankfurt a. Main und Berlin Demonstrationen gegen die Verwerfungen der Weltwirtschaft statt. Unter dem Motto: „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ mobilisieren bundesweit diverse „linke“ Spektren zur Demonstration.
