Die Welt brennt! Krieg und Militarisierung nehmen Einfluss auf unser Leben. Den Krieg der USA gegen den Iran bezahlen wir an der Tanksäule. Unsere Kinder müssen in Zukunft bei der Bundeswehr nachfragen, ob es OK ist, dass sie für ein Jahr „Work and Travel“ nach Australien reisen. Als wäre das alles nicht schon beschissen genug: Wird die Luft für emanzipatorische Bewegungen immer dünner. Die Selbstverwaltung in Rojava wird massiver denn je bedroht, und in Deutschland werden drakonische Gefängnisstrafen für Antifas gefordert. Das zeigt auf: Auf Staat und Kapital können wir uns nicht verlassen!
Es ist Zeit, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Denn: „Alles muss man selber machen.“ Von den Straßen Paris 1871 bis hin nach Rojava ist die Geschichte voll von Menschen, die nicht nur gesagt haben: „Es reicht!“, sondern angefangen haben, selbstorganisierte Räte von unten aufzubauen und das Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Wie kann man ein Leben ohne Staat aufbauen? Wie entstehen Rätebewegungen? Was können wir aus der Geschichte der Räte lernen?
Das versuchen wir im Gespräch mit @Christopher Wimmer herauszufinden.
Der AK Antifa und iL Köln
Wann? Um 19 Uhr
Wo? In der Alten Feuerwache
Sehen wir uns dort?
(Christopher Wimmer geht in seinem neuen Buch „Alles muss man selber machen“ der Geschichte der Rätebewegung nach. Überall entstanden im Zuge sozialer Konflikte und Aufstände Räte: selbstorganisierte Zusammenschlüsse in allen gesellschaftlichen Bereichen, die nicht nur protestieren, sondern beginnen, das gesamte Leben neu zu gestalten. Dieses Buch bringt Geschichte zum Sprechen: mit Geschichten von Mut, Hoffnung, aber auch Niederlagen. Es fragt, was wir von den Rätebewegungen vergangener und heutiger Tage lernen können.)