Antifaschusmus verteidigen – Aktion zur Kunstpreisverleihung

Heute wurde in Bonn der Bundeskunstpreis für Studierende verliehen – mit vielen tolle Künstler*innen. Doch eine fehlt: Hanna Schiller ist diese Preis aufgrund ihrer Kunst zugesprochen worden. Hanna wurde ausgeschlossen und zensiert! Das Ministerium hat sich dankend der rechten Hetzkampagne, aufgrund ihrer Anklage im sogenannten Budapest Komplex, angeschlossen. Hanna wird als Person und in ihrer Kunst diskreditiert. Das Ministerium lügt dreist auf der Bühne der Preisverleihung um ihr einen Mordversuch anzudichten und Deutschland inszeniert sich als Ort der politischen Kunst – solange sie nicht tatsächlich stört und sich nicht einmischt. Doch damitcwerden sie nicht durchkommen.,

Gleichzeitig solidarisieren sich die anderen Preisträger*innen auf der Bühne und besuchen die Ausstellung von Hanna im @flow_offspace .
Wir waren mit vielen Genoss*innen vor Ort und sind ungebrochen solidarisch mit Hanna!

Liebe Hanna Herzlichen Glückwunsch zum Kurt Eisner Preis! 🫶

Mehr Hintergründe gibt es hier

Antifaschismus verteidigen – nicht von der Kunstfreiheit gedeckt!

Podiumsdiskussion zum Budapest-Komplex und dem Bundespreis für Kunststudierende

🗓️11.09.2025
⏰19.00 Uhr
📍KHM Aula – Filzengraben 2, Köln

Seit über einem Jahr sitzt Hanna mittlerweile in Haft. Vorgeworfen wird ihr, sich 2023 dem „Tag der Ehre“ in Budapest, einem der wichtigsten Treffen der europäischen Neonaziszene in den Weg gestellt zu haben. Nun sind Hanna und einige weitere Personen für ihren Antifaschismus angeklagt worden. Unter diesen sind etwa Maja, welche rechtswidrig an den Unrechtsstaat Ungarn ausgeliefert wurde oder Zaid, dem weiterhin eine Abschiebung aufgrund der Vorwürfe droht.

Schon vor den Vorkommnissen in Budapest war Hanna für den Bundespreis für Kunststudierende vorgeschlagen worden und hatte diesen jüngst auch gewonnen. Doch ihre Preisvergabe wurde eingefroren und sie vom Kunstpreis ausgeschlossen. Alles inklusive Hetze und ekelhaftester Berichterstattung von rechten Medien wie „compact“, der Springer Presse und der AfD. Trotz der Fürsprache anderer Preisträger*innen, Kunstprofessor*innen und Künstler*innen, halten die Organisator*innen des Kunstpreises die Farce aufrecht. Nicht nur wurde Hanna so unrechtmäßig der Preis aberkannt, sondern auch sie als Person weiterhin in der Öffentlichkeit diskreditiert.

Über den Fall von Hanna, den Kunstpreis, ihr aktuelles Verfahren und Antifaschismus in der Kunst wollen wir diskutieren. Mit dabei sind Bubu Mosiashvili, ein weiterer Preisträger des Bundeskunstpreises, Ralf Homann Mitglied des Vorstands des Deutschen Künstlerbundes, ein Studierender der AdBK Nürnberg sowie eine Prozessbeobachter*in des aktuellen Prozesses in München. Kommt zum Podium und diskutiert gemeinsam.

Solidarität mit allen Antifas – Free Hanna!

HOW TO DEMO 🚩

06.09: 15.00-19.00 Uhr
18.09: 18.00-22:00
📍 @az_koeln

Fundis, Nazis oder Deutschland, es gibt viele Gründe zu demonstrieren und sich die Straße gemeinsam zu nehmen. Wir wollen mit euch verschiedene selbstbestimmte Ausdrucksformen von Demonstrationen besprechen und ausprobieren.
Es wird eine Mischung aus theoretischen Inputs von uns, gemeinsamen Übungen und Raum für eure Fragen geben. Wir treffen uns dafür im AZ Köln und danach wird es auch eine Kneipe geben um sich zu vernetzen und den Abend ausklingen zu lassen.
Am besten bringst du neben Zeit und guter Laune noch bequeme Kleidung mit. Egal ob du noch nie auf einer Demonstration warst oder du schon verschiedenste Situationen erlebt hast freuen wir uns wenn du dabei bist.

#koeln #antifa #nofundis #prochoice

HAPPY BIRTHDAY TOBI!✊

Seit einem halben Jahr sitzt Tobi in Burg in Haft. Bereits zuvor hatte er eine zweijährige Haft in Budapest unter schlimmsten Bedingungen abgesessen. Unter fadenscheinigen Begründungen wurde Tobi in Deutschland direkt wieder in U-Haft gesteckt. Ihm wird dazu bisher kein konkreter Vorwurf genannt, außer dass er als Teil der vermeintlichen Vereinigung „Antifa Ost“ sein soll. Gleichzeitig ist die Situation anderer Angeklagter im „Budapest Komplex“ weiterhin schrecklich. So ist Maja immer noch unmenschliche Haftbedingungen ausgesetzt und auch Zaid droht weiterhin die Abschiebung. Wir dürfen nicht schweigen und weiterhin für unsere Genoss*innen kämpfen.

Wir senden Grüße über die Mauern:
Niemand wird vergessen:
You are not alone, Tobi!