16.12. Völkische Verbindungen – Beiträge zum deutschnationalen Korporationsunwesen in Österreich

Dienstag, 16. Dezember 2015:
Asta Café, Universitätsstraße 16b, 50937 Köln, Deutschland

Broschürenpräsentation und Mobilisierung gegen den „Akademiker-Ball“ 2015

60 Mal fand jährlich Ende Jänner/Anfang Februar der inzwischen auch über die Grenzen Österreichs bekannte Burschenschafter-Ball als Ball des Wiener Korporationsrings (WKR), einem Dachverband deutschnationaler, national-liberaler und extrem rechter wiener Burschenschaften, Corps und Landsmannschaften statt, seit 1987 sogar in den Festsälen der Hofburg, einem dem repräsentativsten Gebäuden Österreichs. Continue reading

Gegen die Innenministerkonferenz 2014!

Im Dezember trifft sich die Innenministerkonferenz in Köln.

Die diesjährige IMK steht im Kontext einer geopolitisch brisanten Lage. Während der religiös fundamentalistische „Islamische Staat“ in Syrien und Irak mit brutalsten und mörderischen Mitteln die Macht erobern will und dadurch tausende Menschen fliehen müssen, spielt Deutschland eine tragende Rolle in der Abschottung Europas gegen Flüchtende und Migrierende.

Unsere Haltung zu den Punkten die auf der Innenministerkonferenz verhandelt werden ist klar: Grenzen überwinden, PKK-Verbot aufheben!

Ein breites Bündnis aus kurdischen, antirassistischen und linken Gruppen ist am Start. Zusammen werden wir am 6. Dezember gegen Abschottung und Repression auf die Straße gehen.

BündnisaufrufMaterial

Veranstaltungsreihe zur Kritik des Stalinismus

„Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System“

Dieser Satz, von Michael Schumann auf dem ausserordentlichen Parteitag der SED/PDS im Dezember 1989formuliert, ist seitdem zum Symbol geworden für die Selbsttransformation der SED zur PDS und schließlich zur Linkspartei. Aber nicht nur für die parlamentarische Linke war der Epochenbruch ’89 einschneidend: Auch für die außerparlamentarische und radikale Linke markiert ‚die Wende‘ eine Zäsur.

Was aber war das, was da 1989 – vor nun 25 Jahren – endgültig untergegangen und politisch wie ökonomisch abgewickelt wurde? Was bedeutet es für die heutige radikale Linke, sich nach 1989 – ja nach 1939 – noch oder wieder als kommunistisch bezeichnen? Was machen wir mit dem uneingelösten Versprechen der Oktoberevolution im noch-nicht untergegangenen Kapitalismus? Wie gehen wir um mit neostalinistischen und autoritären Ansätzen, wenn wir die Tragödie des Stalinismus nicht als Farce wiederholen wollen?

Die Reihe wird unterstützt von: Jugendclub Courage Köln e.V., Interventionistische Linke Köln, Antifa AK Köln, Naturfreunde Köln-Kalk, queergestellt, Gesprächskreis Geschichte der Rosa Luxemburg Stiftung und der Rosa Luxemburg Stiftung NRW

Veranstaltungsreihe im November und Dezember in Köln

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4.11. Gedenken an die Opfer des „NSU“-Terrors

Im Rahmen einer bundesweiten Gedenkaktion werden zeitgleich am 4. November 2014 um 17.30h Straßen nach den Opfern der NSU-Mordserie umbenannt. 

In Köln wird die Schanzenstraße – an der Ecke zur Keupstraße – symbolisch in Halitstraße umbenannt. Mit der symbolischen Umbenennung der Schanzenstraße möchte die Initiative Keupstraße ist überall Solidarität mit der Familie Yozgat aus Kassel zeigen. 

Dienstag, 4. November 2014, 17.30 Uhr, Schanzenstraße/Ecke Keupstraße, Köln-Mülheim (Facebook-Event)

Die Opfer des rassistischen NSU-Terrors bleiben unvergessen!

Am 4. November 2011 enttarnte sich der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) selbst. Von diesem Tag an ließ sich nicht mehr vertuschen, dass ein Neonazi-Netzwerk unbehelligt neun rassistisch motivierte Morde begehen und mindestens zwei Bombenanschläge verüben konnte. Die Betroffenen und Angehörigen wurden über Jahre hinweg kriminalisiert und öffentlich beschuldigt. Nach Tätern aus der Neonaziszene wurde nie gesucht. Continue reading

Neue „…ums Ganze!“ Kampagne gestartet: There is an Alternative!

Kommunismus statt Schweinesystem!
Kampagnen-Aufruf des umsGanze!-Bündnisses 2014/15

Die Krise ist vorbei. Sagen Politik, Finanzmärkte und Medien. Die jüngsten Reden über das Ende der Krise sind zwar unübersehbar ideologischen Charakters, Ausdruck des Wunsches nach wieder geordneten Verhältnissen. Doch auch das schafft – »Alle reden vom Kapitalismus, wir machen ihn« – handfeste Realitäten. Hektisches Notfallhandeln der Politik gehört aus diesem Grund vorerst der Vergangenheit an, selbst wenn in der Wirtschaft der Eurozone noch längst nicht wieder business as usual herrscht. Continue reading