+++ Planänderung +++ Film um 17:00 im SSK +++ Kaffee und Kuchen! +++
Im Rahmen unserer Kampagne „Erinnerst du dich noch an Rostock-Lichtenhagen“ laden wir gemeinsam mit der IL Köln verschiedene VertreterInnen von linken und antirassistischen Organisationen ein, um über das „ vereinte Deutschland“ und die rassistischen Pogrome Anfang der 90er zu diskutieren.
18.8. Köln | NaturfreundeHaus Kalk | Kapellenstraße 9a | 19:30 Uhr
Vor fast genau 20 Jahren – im August 1992 – kommt es zu den größten rassistischen Pogromen der deutschen Nachkriegsgeschichte. In Rostock-Lichtenhagen greift ein rassistischer Mob über Tage hinweg die „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“ sowie ein Wohnheim für ehemalige vietnamesische VertragsarbeiterInnen an. Tausende Umstehende klatschen bei Bier und Wurst Beifall, als die Häuser in Brand gesteckt werden – die Polizei schaut zu! Während Politik und Medien gegen AusländerInnen hetzen, kommt es überall in der frisch vereinten BRD zu einer Welle rassistischer Anschläge . Die deutsche Politik reagiert mit verständnisvollen Äußerungen für die rassistischen Gewalttaten und schafft das Asylrecht 1993 faktisch ab. Continue reading


Die Situation im „Krisenlabor“ Griechenland spitzt sich weiter zu. Der vorletzte Wahlakt in Griechenland brachte das einzig annehmbare Ergebnis einer bürgerlichen Wahl, die Unregierbarkeit. Längst ist klar, dass kein Programm im Parlament aufgestellt werden kann, dass den eingeschlagenen Weg der sozialen Zertrümmerung nicht weiter treibt.
Der CSD in Köln wird wohl auch dieses Jahr keine politische Veranstaltung, sondern ein Szeneevent mit Volksfestcharakter. In Gedenken an den Stonewall-Aufstand 1969 entstanden, als sich Tunten in New York prügelnd und Steine schmeissend gegen Polizeiwillkür zur Wehr setzten, scheint der CSD aus progressiver Sicht vielerorts eine Farce geworden zu sein. Die Veranstaltung hat keinen befreienden Charakter mehr, sondern einen konstituierenden, die bürgerlichen Normen affirmierenden.